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Bollinger-Bänder sind ein Werkzeug der technischen Analyse, das in den 1980er-Jahren von John Bollinger erfunden wurde. Sie dienen dazu, die Volatilität eines Finanzwerts wie Bitcoin über einen bestimmten Zeitraum zu messen. Bollinger-Bänder bestehen aus drei Linien: einem mittleren Band, das einen einfachen gleitenden Durchschnitt (in der Regel über 20 Tage) darstellt, und zwei äußeren Bändern, die Standardabweichungen vom mittleren Band entfernt liegen.
Das mittlere Band ist ein einfacher gleitender Durchschnitt (SMA) des Kurses eines Werts über einen bestimmten Zeitraum, üblicherweise 20 Tage.
Die äußeren Bänder liegen zwei Standardabweichungen vom mittleren Band entfernt. Sie stellen die obere und untere Grenze der Kursbewegung des Werts dar.
Bollinger-Bänder weiten und verengen sich je nach Volatilität des Werts. Wenn sich die Bänder ausweiten, deutet das auf eine Zunahme der Volatilität hin, während eine Verengung auf eine Abnahme der Volatilität hindeutet. Trader nutzen Bollinger-Bänder, um mögliche überkaufte oder überverkaufte Marktbedingungen zu erkennen.
%B zeigt, wo sich der Kurs innerhalb der Bänder befindet. Ein Wert von 1 bedeutet, dass der Kurs das obere Band berührt, 0 bedeutet, dass er das untere Band berührt, und 0,5 bedeutet, dass er sich am mittleren Band (SMA 20) befindet. Werte über 1 oder unter 0 zeigen an, dass der Kurs außerhalb der Bänder geschlossen hat.
Die Bandbreite misst, wie weit die Bänder relativ zum mittleren Band auseinanderliegen. Eine geringe Bandbreite signalisiert einen „Squeeze“ – eine Phase geringer Volatilität, die häufig einer großen Kursbewegung vorausgeht – während eine hohe Bandbreite eine erhöhte Volatilität widerspiegelt.
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